Dr. Steffen Dörre

doerre_s.jpg

Steffen Doerre
Dr. Steffen Dörre

Arbeitsgebiete

Studie zur Aufarbeitung der Opfer der Euthanasie mit dem Schwerpunkt Zwischenanstalten von Hadamar

Zur Person

  • 2003 - 2009 Studium der Fächer Neuere und Neueste Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wirtschaftspolitik, Soziologie und Volkswirtschaftslehre

  • 2009 - 2010 Teaching Assistant am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

  • 2010 - 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

  • 2014 Stipendiat des Instituts für Europäische Geschichte Mainz

  • 2013 - 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Geschichte der Neuzeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • 2016 Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Übersee reif für die Industrialisierung machen.“ Problemwahrnehmungen, Vernetzungen und Entwicklungskonzepte im bundesrepublikanischen Außenhandel 1945-1975

  • 2016 - 2019 Gastwissenschaftler am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Forschungsprojekt zum Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Psychiatrie in der Bundesrepublik und der DDR)

  • 2019 - 2022 Gastwissenschaftler am Institut für Geschichte der Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Forschungsprojekt zur Geschichte der Psychotherapie nach 1945)

  • seit 1.6.2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde

Veröffentlichungen

Monographien
  • Zwischen NS-„Euthanasie“ und Reformaufbruch. Die psychiatrischen Fachgesellschaften im geteilten Deutschland, Berlin 2021 (Springer Nature).
  • Wirtschaftswunder global. Die Geschichte der Überseemärkte in der frühen Bundesrepublik, Stuttgart 2019 (Franz Steiner).
Festschriften
  • Zusammen mit Silke Fehlemann, Heiner Fangerau, Frank Schneider: 175 Jahre psychiatrische Fachgesellschaften in Deutschland, Berlin 2017.
Aufsätze
  • Psychologieethik als historischer Gegenstand. Das Beispiel der Operativen Psychologie in der DDR, in: Jens Giesecke, Andreas Maercker (Hg.): Psychologie als Instrument der SED-Diktatur. Theorien – Praktiken – Akteure – Opfer, Bern 2021, S. 203-218.
  • „Im wesentlichen von den Psychiatern gesteuert, welche uns das ganze Problem eingebrockt haben.“ Die Psychiatrie-Enquete als entscheidender Impuls für die Etablierung des Politikfeldes „psychotherapeutische Versorgung“, erscheint in: Luzifer Amor 1 (2021), S. 7-48.
  • »Wir standen vor dem Elend unserer Zeit«. Identitätsstiftung über Erinnerung in der bundesdeutschen Psychoanalyse, in: Ingrid Moeslein-Teising, Georg Schäfer, Rupert Martin (Hg.): Generativität, Gießen 2020, S. 258-267.
  • Konservative Reform vor der Reform? Die Umgestaltung der psychiatrischen Versorgungsstrukturen unter Ausblendung der „Euthanasie“-Vergangenheit, in: Westfälische Forschungen 70 (2020), S. 79-102.
  • Wissenschaft und Ideologie. Die Freud-Pawlow-Kontroverse in der frühen DDR, in: Ekkehardt Kumbier (Hg.): Psychiatrie in der DDR II. Weitere Beiträge zur Geschichte, Berlin-Brandenburg 2020, S. 95-117.
  • Wirtschaftsräume als Kulturräume. Ökonomische Großraumkonzeptionen in Westdeutschland 1945–1975, in: Andreas Dix (Hg.): Zwischen Geschichte und Geographie, zwischen Raum und Zeit II, 2020, S. 155-163.
  • „Gelungene“ und „erfüllte“ Sexualität. Der Wandel psychiatrischer und psychotherapeutischer Normen für sexuelle Gesundheit, in: VIRUS – Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 2019, S. 193-212.
  • Die psychiatrischen Fachgesellschaften in der Nachkriegszeit (1945–1975), in: Psyche im Fokus 1 (2019), S. 42-47.
  • ‚Übersee‘ und die Wirtschaft der frühen Bundesrepublik. Begriff, Konzept, Praxis, in: Jahrbuch für europäische Überseegeschichte 2019, S. 185-210.
  • Die Psychiatrie-Enquete als Herausforderung. Die organisatorische Erneuerung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde in der ersten Hälfte der 1970er Jahre, in: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Nervenheilkunde 2018, S. 119-139.
  • Entwicklung durch Leistungsstreben. Theorie und Praxis der psychosozialen Modernisierung, in: Archiv für Sozialgeschichte 57 (2017), S. 313-346.
  • Wirtschaftskriminalität als psycho- und soziopathologische Erscheinung. Der „Täter im weißen Kragen“ 1965–1975, in: Hartmut Berghoff, Cornelia Rauh, Thomas Welskopp (Hg.): Tatort Unternehmen. Zur Geschichte der Wirtschaftskriminalität im 20. und 21. Jahrhundert, Berlin/Boston 2016, S. 129-150.
  • Normenkonkurrenz im Wirtschaftswunder. Debatten über Korruption und Wirtschaftskriminalität in der Bundesrepublik Deutschland 1957-1960, in: Jens Ivo Engels, Andreas Fahrmeir, Frédéric Monier, Olivier Dard (Hg.): Krumme Touren in der Wirtschaft. Zur Geschichte ethischen Fehlverhaltens und seiner Bekämpfung, Köln/Weimar/Wien 2015, S. 101-126.

Rezensionen in H-Soz-u-Kult; NPL, Comparativ, Periplus

Lehrveranstaltungen zu Themen der Kriminalitätsgeschichte, Wissensgeschichte, Globalgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Medizingeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.